Ein Gottesdienst in einem Privathaus endete mit zertrümmerten Fenstern und verwüsteten Wohnungen. Am 8. Juli griff eine Menschenmenge in einem Dorf in Oberägypten das Haus an, in dem sich Christen zum Gebet versammelt hatten. Das berichtet die Hilfsorganisation Open Doors unter Berufung auf einen Teilnehmer.
Die Angreifer warfen Steine und Ziegel, brachen die Tür auf und zerstörten Möbel. Sie riefen, sie wollten keine Kirche in ihrem Dorf. Ob Menschen verletzt wurden, konnte Open Doors nicht eindeutig klären.
Der Gottesdienst fand im Haus statt, weil den Christen nach Angaben der Organisation eine Genehmigung zum Kirchenbau verweigert worden war. Nach dem Überfall nahm die Polizei zwar einige Angreifer fest, aber auch Gottesdienstteilnehmer. Die Betroffenen seien gedrängt worden, ihre Anzeigen zurückzuziehen, um die Freilassung der festgenommenen Christen zu erreichen.
F-NEWS hat bereits über Vorwürfe zur Christenverfolgung in Ägypten und über Gewalt gegen Christen und staatliches Wegsehen berichtet. Der neue Fall zeigt den Widerspruch in aller Härte: Keine Kirche genehmigt, der Gottesdienst im Haus angegriffen und anschließend auch noch Gottesdienstteilnehmer festgenommen.







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