Migrantenkrawalle setzen Frankreich in Brand während Macron beim Staatsbankett sitzt

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Frankreich steht gleichzeitig vor einer sozialen Protestwelle und Migrantenkrawallen rund um seine Schulen. Hunderttausende Beschäftigte gingen gegen Kaufkraftverlust und den Verfall öffentlicher Dienste auf die Straße. In den Vorstädten legten vermummte Jugendliche Feuer, griffen Polizisten an, verwüsteten Einrichtungen und filmten sich dabei. Präsident Emmanuel Macron befand sich derweil auf Staatsbesuch in Spanien, nahm an einem Staatsbankett teil und traf Pedro Sánchez. Die Bilder aus Lyon und die Bilder aus Madrid könnten kaum weiter auseinanderliegen.

Am 29. September fanden in ganz Frankreich rund 170 Kundgebungen des öffentlichen Dienstes statt. Nach Angaben des Innenministeriums beteiligten sich 206.000 Menschen, die Gewerkschaft CGT sprach von mehr als 300.000. Lehrer, Feuerwehrleute, Krankenhauspersonal und andere Staatsbedienstete protestierten gegen eingefrorene Gehälter, sinkende Kaufkraft und den Verfall öffentlicher Leistungen. Allein in Paris zählten die Behörden 30.000 Teilnehmer, darunter 8.000 Feuerwehrleute.

Zur selben Zeit eskalierten angebliche Schulproteste zu einer landesweiten Gewaltwelle. Am dritten Tag waren 356 Schulen betroffen. Seit Beginn der Aktionen wurden 625 Menschen festgenommen. 119 Schüler und Beschäftigte des Bildungswesens sowie 83 Polizisten und Gendarmen wurden verletzt. In mehreren Städten brannten Müllcontainer, Steine und Feuerwerkskörper flogen auf Einsatzkräfte, Unterricht fiel aus und Schulen mussten abgeriegelt werden.

Besonders heftig war die Lage im migrantisch geprägten Großraum Lyon. Dort meldete die Präfektur innerhalb von zwei Tagen 75 Festnahmen und 15 Verletzte, darunter acht Angehörige der Sicherheitskräfte. Neun Einrichtungen wurden nach Eindringversuchen vorübergehend abgeriegelt. Vor dem Lycée La Martinière Diderot legten vermummte Jugendliche Feuer und beschossen Polizisten mit Feuerwerkskörpern.

In Vaulx-en-Velin griff eine Gruppe am 29. September sogar die örtliche Polizeiwache mit einem Brandsatz an. Das Video der Zeitung Le Progrès zeigt, wie der brennende Gegenstand gegen den Eingang geschleudert wird. Die Beteiligten filmen ihre Tat selbst. Mario Bojić spricht von Nachkommen von Migranten, die Frankreich in Brand setzen. Zahlreiche Aufnahmen aus Lyon und anderen Städten zeigen immer wieder dasselbe Bild: vermummte Gruppen aus den migrantisch geprägten Vorstädten, Feuer, Angriffe auf Polizisten und triumphierende Handyvideos. Die sterile Bezeichnung „Schulproteste“ verschleiert, was auf den Straßen zu sehen ist. Es sind Migrantenkrawalle unter dem Deckmantel einer Bildungsdebatte.

Die Forderung nach mehr Lehrern und besseren Schulen erklärt keinen Brandsatz gegen eine Polizeiwache. Sie erklärt keine Schüsse mit Feuerwerkskörpern auf Beamte und keine brennenden Eingänge. Gewaltbereite Gruppen kapern den Protest und liefern sich ihren nächsten Angriff auf den Staat. Die politische Linke unterstützt die Blockaden und liefert damit die Kulisse, hinter der sich die Krawallmacher austoben.

Eva Herman verweist auf die Größenordnung der Proteste und schreibt, gewöhnliche Menschen hätten zunehmend den Eindruck, dass das System nicht mehr für sie arbeite. Der Satz trifft den politischen Kern. Wenn Löhne, Schulen, Krankenhäuser und Sicherheit gleichzeitig unter Druck geraten, zerfällt das Vertrauen nicht an einem einzelnen Streitpunkt. Es verschwindet auf breiter Front.

Macrons Reise nach Spanien war lange geplant. Am Abend des 29. September nahm er mit seiner Frau am Staatsbankett des spanischen Königspaars teil, am folgenden Tag traf er Sánchez. Trotzdem ist der Kontrast verheerend. Während in Frankreich Feuerwehrleute und Lehrer gegen den sozialen Abstieg demonstrierten und Migrantenkrawalle ganze Schulviertel erfassten, inszenierte sich der Präsident in Madrid als europäischer Staatsmann.

F-NEWS berichtete bereits darüber, wie Paris nach dem PSG-Triumph in Bränden und Massenfestnahmen versank. Auch die Migrantenkrawalle in Brüssel unter dem Deckmantel von Studentenprotesten folgten demselben Muster. Frankreichs Regierung kann die aktuellen Bilder nicht mit einem weiteren Gipfeltreffen beseitigen. Sie zeigen ein Land, dessen öffentliche Ordnung und soziale Grundlage gleichzeitig zusammenbrechen.

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