Die Pioneer-Plakette sollte einer fremden Zivilisation erklären, wer sie ins All geschickt hatte. Auf der vergoldeten Aluminiumtafel standen deshalb nicht Dutzende frei wählbare Identitäten, sondern ein Mann und eine Frau. Mehr als ein halbes Jahrhundert später braucht es Mut, diese biologische Selbstverständlichkeit öffentlich auszusprechen.
Rona Duwe tut genau das. Im Medienpodcast „Sachlich richtig“ spricht sie mit Ann-Kathrin Mücke und Volker Grassmuck darüber, was Geschlecht ist, welchen Anteil Medien an der Verbreitung der Genderideologie haben und womit Frauen rechnen müssen, wenn sie der politischen Umdeutung des biologischen Geschlechts widersprechen.
Der Titel des Gesprächs lässt keine Ausflucht zu: „Es gibt nur zwei Geschlechter“. Duwe beschreibt damit keine Provokation, sondern die Grundlage der menschlichen Fortpflanzung. Die erbitterte Reaktion auf einen solch einfachen Satz zeigt, wie weit sich die Debatte von der Wirklichkeit entfernt hat.
Die historische Plakette flog übrigens nicht mit Voyager, sondern an Bord von Pioneer 10 und Pioneer 11 ins All. Nach Angaben der NASA zeigt sie einen nackten Mann und eine nackte Frau sowie Hinweise auf den Ursprung der Sonde. Carl Sagan entwickelte die Idee gemeinsam mit Frank Drake, Linda Salzman Sagan zeichnete die menschlichen Figuren.
Das Bild war als universelle Botschaft gedacht. Niemand kam auf die Idee, außerirdische Leser mit wechselnden Selbstbeschreibungen, Pronomen oder amtlich bestellbaren Geschlechtseinträgen zu verwirren. Mann und Frau sollten die Menschheit darstellen, weil die biologische Zweigeschlechtlichkeit keine politische Erfindung ist.
Heute wird ausgerechnet diese Feststellung als gefährlich behandelt. Wer das biologische Geschlecht verteidigt, riskiert Sperren, berufliche Nachteile und öffentliche Diffamierung. F-News hat bereits gezeigt, wie das Selbstbestimmungsgesetz Risiken für Frauenräume verdrängt und wie britische Sportverbände zur weiblichen Kategorie zurückkehren.
Duwe stellt sich diesem Druck und benennt auch die Verantwortung der Medien. Wenn Redaktionen die Sprache politischer Aktivisten übernehmen, biologische Begriffe umdeuten und Kritik nur noch als moralisches Versagen behandeln, berichten sie nicht mehr über eine Ideologie. Sie helfen bei ihrer Durchsetzung.
Gerade deshalb ist ihr Auftritt wichtig. Frauen dürfen nicht dazu gezwungen werden, die eigene biologische Kategorie preiszugeben, damit eine politische Erzählung widerspruchsfrei bleibt. Die Pioneer-Plakette zeigt, wie selbstverständlich diese Erkenntnis einmal war.
Vor einigen Wochen habe ich mit Ann-Kathrin Mücke und Volker Grassmuck vom Podcast „Sachlich richtig“ über die Frage gesprochen, was Geschlecht ist, wie sehr die Medien Mitverantwortung für die Verbreitung der Transgenderideologie tragen und womit man als Frau zu rechnen hat, wenn man sich dagegen ausspricht.
— Rona (@ronalyze) September 26, 2026







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