Der Hirntod ist eine Lüge – warum Kinderarzt Paul Byrne Organspende ablehnt

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»Was passiert, wenn man das schlagende Herz herausschneidet? Das tötet den Spender.« Das sagte der amerikanische Neonatologe Dr. Paul A. Byrne in einem Vortrag in Charlotte, North Carolina. Das Video hat die Carolina Family Coalition veröffentlicht.

Byrne ist Facharzt für Neonatologie und Pädiatrie und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Hirntod-Konzept. Er beginnt mit dem Frühgeborenen Joseph, geboren 1975. Joseph atmete nicht selbst, das EEG war flach, auf der Akte stand »cerebral death«. Byrne behandelte weiter und zeigte später ein Foto von Joseph mit sieben Jahren. Joseph lebte weiter, und es ging ihm gut. Für Byrne ist das der Beweis: Wer nach Hirntod-Kriterien als tot gilt, kann doch noch leben.

Nach Byrne ist der Mensch die Einheit von Leib und Seele. Tod sei das Ereignis, bei dem die Seele den Leib verlässt und die Ordnung zerfällt. Solange Atmung, Kreislauf und Nervensystem funktionieren, gebe es Struktur und damit Leben. Niemand dürfe für tot erklärt werden, bevor Atem-, Kreislauf- und Nervensystem zerstört seien. Beim sogenannten Hirntod schlage das Herz weiter; es gebe Kreislauf und künstliche Beatmung. Genau dann beginne die Organentnahme.

Byrne nennt den Apnoe-Test besonders schädlich: Dem beatmeten Patienten wird der Ventilator entzogen, um zu prüfen, ob er selbst atmet. Das sei kein Nachweis von Tod, sondern eine Belastung für den Patienten. Nach Byrne können für hirntot erklärte Patienten weiterleben, wenn man sie weiterbehandelt. Als Beispiel nennt Byrne Zack Dunlap aus Oklahoma. Der junge Mann wurde 2007 nach einem Unfall mit einem Quad für hirntot erklärt, die Organentnahme war schon vorbereitet. Dann reagierte er auf Schmerzreize und überlebte. Byrne unterscheidet außerdem Gewebe wie Hornhaut oder Herzklappen, die nach dem Kreislaufstillstand entnommen werden können, von vitalen Organen. Herz und ganze Leber könne man nur von Lebenden nehmen.

Seine Schlussfolgerung: Die Frage »Wollen Sie Organspender sein?« werde gestellt, ohne über Risiken aufzuklären. Wer zustimme, gehe davon aus, schon tot zu sein – nach Byrne ist das falsch.

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