Trump ist nur noch eine lahme Ente, tönen die Gegner heute frohlockend. Jetzt erst? Schon während seiner ersten Amtszeit hatte Trump mit seiner großspurigen Corona-Politik gezeigt, dass er nicht „regieren“ kann, ohne die Interessen mächtiger Netzwerke zu bedienen, um es vorsichtig auszudrücken. Sein damaliger Eiertanz wird von seinen Hardcore-Fans kleingeredet. Trump rühmte sich, mit der Blitzzulassung des ersten „Impfstoffs“ quasi die Pandemie im Alleingang besiegt zu haben. Später musste er sich den Demokraten um Joe Biden geschlagen geben, um ihn dann wieder abzulösen.
Hat sich in der Zwischenzeit irgendetwas an der Politik der USA geändert? Können sich US-amerikanische Durchschnittsverdiener eine Krankenversicherung leisten? Ist die Welt friedlicher geworden? Trump hat nach der Rückeroberung des Weißen Hauses ein Wahlversprechen nach dem anderen gebrochen, die Verschuldung auf ein neues Niveau gehoben und das Niveau seiner öffentlichen Auftritte weiter nach unten gesenkt, sodass sich auch langjährige Unterstützer, wie Marjorie Taylor Greene, Alex Jones oder Tucker Carlson, von ihm abwandten. Die MAGA-Masche zieht nicht mehr, das haben sie rechtzeitig erkannt, während Trump immer öfter bei Presseterminen die Augen zufielen und er langsam dieselben Symptome entwickelt wie sein Amtsnachfolger und Vorgänger Joe Biden.
Spätestens seit den peinlichen Auftritten des dementen Joe Biden müsste klar geworden sein, dass der „mächtigste Mann der Welt“ nicht viel mehr zu sagen hat als jeder andere Pflegefall. Das gilt auch für Donald Trump, nicht erst seit die Midterms ihn zur lahmen Ente gemacht haben!



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