Halloween: Aufrufe zu Gewalt und Plünderung – Hausdurchsuchungen bei Jugendlichen

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Die Landespolizeidirektion Wien hat sechs junge Männer und Jugendliche als Hauptverantwortliche für Social-Media-Aufrufe zu Gewalt und Plünderungen von Luxusgeschäften in der Halloween-Nacht ausgeforscht. Ermittelt wird wegen Verdachts auf verbrecherisches Komplott sowie Aufforderung und Gutheißung strafbarer Handlungen. Vier Tatverdächtige zwischen 14 und 22 Jahren wurden am frühen 30. Oktober nach Hausdurchsuchungen in Wien und Niederösterreich zur Vernehmung vorgeführt.

Unterstützt von WEGA und Landeskriminalamt Wien stellte die Polizei Datenträger, zwei Schreckschusspistolen, eine Softgun, Munition und eine Machete sicher. Eine fünfte Person sitzt wegen eines minderschweren Eigentumsdelikts in Haft, das laut Polizei wohl nicht mit Halloween zusammenhängt. Nach der sechsten Person wird gefahndet. Unter den Verdächtigen ist ein Österreicher; die übrigen sind Drittstaatsangehörige mit aufrechten Aufenthaltstiteln aus Irak, Nigeria und der Russischen Föderation. Eine Ideologisierung sei nach ersten Erkenntnissen nicht ersichtlich.

Die Staatsschutzermittlungen laufen unter Leitung der Staatsanwaltschaft Wien weiter. Innenminister Karner hatte zuvor konsequentes Einschreiten rund um Halloween angekündigt. Erinnerung an 2022: In Linz lieferten rund 200 überwiegend junge Männer der Polizei eine Straßenschlacht, meldete der ORF – etwa 170 Einsatzkräfte, 130 Identitätsfeststellungen, neun Festnahmen.

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