Allein in Nordrhein-Westfalen hat sich die Zahl der gemeldeten sexualisierten Übergriffe unter Kita-Kindern laut den Landesjugendämtern seit 2022 vervierfacht: von 128 Meldungen auf 501 im Jahr 2025. Die Dunkelziffer dürfte noch erheblich höher liegen. Darauf weist Demo für Alle hin und legt zugleich eine neue Eltern-Broschüre vor.
Kleine Kinder sind darauf angewiesen, dass Erwachsene sie schützen. In der Kita brauchen sie aufmerksame Erzieher, die eingreifen, bevor eine Situation unter Kindern übergriffig wird. Viele sexualpädagogische Konzepte verlangen jedoch das Gegenteil: Erzieher sollen die Kinder gewähren lassen. Genau das begünstigt Übergriffe.
Oft wissen Eltern gar nicht, dass ihre Kita ein solches Konzept führt. Typisch ist die Behauptung, Kinder seien von Geburt an „sexuelle Wesen“. Die moderne Entwicklungspsychologie liefert dafür keine Grundlage. Trotzdem werden daraus Regeln für „Doktorspiele“ und nicht einsehbare Körpererkundungsräume abgeleitet. Schon der Streit um ein Doktorspiele-Konzept in einer Baunataler Kita zeigte, wie spät Eltern oft erst erfahren, was hinter den Konzeptpapieren steckt.
Häufig erfahren Eltern von einem Vorfall erst, wenn ihr Kleinkind Beunruhigendes erzählt oder sein Verhalten auffällig wird. Wer vorher nicht nachfragt, unterschreibt den Betreuungsvertrag im Blindflug. Dass Behörden Eltern sogar für den Schutz ihrer Kinder vor fragwürdigen Sexualkunde-Angeboten abstrafen, zeigte bereits der Fall einer Mutter, die 110 Euro Strafe kassierte, weil sie ihren Sohn nicht in einen Sexualkunde-Workshop schicken wollte.
Genau deshalb bringt Demo für Alle die Broschüre »„Sexuelle Bildung“ in der Kita? Worauf Eltern achten sollten« heraus. Der kompakte Leitfaden zeigt, woran problematische Begriffe in Kita-Konzepten zu erkennen sind und welche Fragen Eltern der Leitung stellen sollten, bevor der Vertrag unterschrieben ist. Elternrecht heißt hier: erst prüfen, dann anmelden.
Wer sein Kind schützen will, sollte die Broschüre jetzt bei Demo für Alle herunterladen und die eigene Kita darauf abklopfen. Denn wer Konzepte mit Doktorspielen und versteckten Körpererkundungsräumen duldet, liefert Kleinkinder jenen Experimenten aus, vor denen die NRW-Zahlen längst warnen.



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