In Albany im US-Bundesstaat Georgia ist der 15-jährige Austin Payne erschossen worden. Seine Mutter fand ihn am Morgen des 1. November 2026 tot in einer leerstehenden Wohnung. Die Albany-Polizei hat vier Personen wegen Mordes angeklagt. Der X-Account End Wokeness schreibt von einem weißen Opfer und vier schwarzen Tatverdächtigen und kritisiert ausbleibende Empörung sowie fehlende nationale Aufmerksamkeit.
Laut Polizei und örtlicher Berichterstattung begann die Mutter am Sonntagmorgen zu suchen, nachdem ihr Sohn in der Nacht zuvor nicht nach Hause gekommen war. Per Handyortung führte der Weg zu Apartment B in der 810 Cameo Lane. Dort fand sie ihn leblos. Sein Tod wurde am Fundort festgestellt.
Ermittler rekonstruierten den Ablauf anhand von Überwachungsaufnahmen und Telefondaten. Zeugen berichteten, bewaffnete Personen hätten eine Gruppe um Payne auf einem Durchgangsweg angehalten, Wertsachen gefordert und geschossen. Zeugen nannten als mögliches Motiv einen Raubversuch wegen einer Handfeuerwaffe, die Payne zuvor in sozialen Medien gezeigt haben soll. Das bleibt Zeugenangabe.
Am 4. November nahm die Polizei Jansquincey Donaldson (15), Omari Marion (15), Adarious Wallace (16) und Detravion Parker (22) fest. Gegen alle vier erhob sie Mordanklage. Sie wurden in das Dougherty County Jail eingeliefert. End Wokeness sprach von „vier schwarzen Teenagern“. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass einer der Festgenommen bereits 22 Jahre alt ist und nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden kann.
Über Fund, Festnahmen und Anklagen berichten Regionalsender in Georgia und Atlanta. Die vier Beschuldigten sitzen im Dougherty County Jail. Das Verfahren läuft. Eine weltweite Empörung, wie im Fall George Floyd, blieb aus. Wenn die Opfer weiß und die Täter schwarz sind, schweigen die Medien in den USA.



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