Was Experten und Skeptiker aus der siebten UFO-Tranche machen

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Am 23. Oktober 2026 legte das US-Kriegsministerium die siebte PURSUE-Tranche vor: 28 PDF-Akten, null Videos. Im Zentrum steht ein AARO-Memorandum über ein mattschwarzes Dreieck über einem geschwärzten Sicherheitsstandort im Westen der USA – beobachtet von Bundesagenten, laut Behörde ermittlungswürdig. Messdaten, Rohsensorik oder Fotos des Objekts fehlen. Die Bilder in der FBI-Akte sind Überlagerungen auf Landschaftsfotos, keine Aufnahmen des Fluggeräts.

Was neu ist, bleibt dünn. Neben dem 2026er Dreieck-Fall (AARO DOW-UAP-D176, FBI FBI-UAP-D043) enthält Release 07 vor allem historische Air-Force-Meldungen der 1950er Jahre, Catalina-Island-Karten, BAASS-/AAWSAP-Arbeitsakten von 2008 bis 2010 inklusive Utah-Ranch-Bericht sowie Korrespondenz von 1962 bis 1964 zur Bergung von Weltraumfragmenten. PURSUE läuft seit dem 8. Mai 2026; Tranchen 1 bis 6 folgten bis September. Über den Dreieck-Fall und die Widersprüche zwischen AARO- und FBI-Papier haben wir bereits berichtet.

Das Echo ist gemischt und abflachend. Der Guardian und CBS griffen das Dreieck auf; EarthSky und Fachblogs zählten 28 Dateien ohne Video. Zur ersten Tranche im Mai hatten Spiegel, Welt und NZZ breit berichtet – gut 160 Dateien, Trump-Ankündigung, Hegseth-Versprechen, die Öffentlichkeit solle sich selbst ein Bild machen. Kongressabgeordnete Tim Burchett nannte die erste Freigabe laut BBC einen »guten Start«, Anna Paulina Luna einen »gewaltigen ersten Schritt«. Zur siebten Tranche fehlen vergleichbar laute Statements.

Experten und Skeptiker bleiben hart. Harvard-Astrophysiker Avi Loeb sagte am Erscheinungstag auf NewsNation, mit den Daten der Tranchen komme man nicht weiter: »Das reicht nicht.« Er will bessere Sensoren an den gemeldeten Orten. Belege für von Konzernen gehortete Alien-Schiffe habe er nicht gesehen. Historiker Greg Eghigian (Penn State) nannte die FBI-Dreieck-Illustrationen laut Guardian wenig substanziell. EarthSky schreibt klar: Einen »smoking gun« für außerirdische Besucher gibt es in den Freigaben bisher nicht. SETI-Astronom Seth Shostak hatte schon zur ersten Tranche gesagt, Substanzielles sei nicht dabei; echte außerirdische Aktivität würde von Flugsicherung, Astronomen und Öffentlichkeit bemerkt.

Belastbare Beweise für außerirdische Technik liefert Release 07 nicht. AARO selbst warnt im Memo, Zeugenbeschreibungen seien Interpretationen, keine Messung. Geschwindigkeit und Dauer divergeieren zwischen FBI- und AARO-Akte; instrumentelle Radar- oder Videodaten fehlen. Offen bleiben Drohne, gegnerisches Black Project – oder etwas Ungeklärtes. Mehr Papier ohne Sensorik macht die Frage nicht kleiner.

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