Abtreibung: Farbanschlag auf katholische Klinik als „Protest“ verharmlost

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Unbekannte haben den Eingang des katholischen Malteser Fördeklinikums St. Katharina in Flensburg mit roter Farbe beschmiert. Auch eine Hinweistafel an der Mutter-Kind-Klinik wurde getroffen. Am Gebäude stand der Satz „Selbstbestimmung ist unser Recht“. Vor dem Eingang lagen Kleiderbügel, die in der Abtreibungsbewegung als politisches Symbol verwendet werden.

Der Angriff richtete sich damit erkennbar gegen die Haltung des katholischen Trägers. Seit die Malteser das Fördeklinikum übernommen haben, werden dort keine Schwangerschaftsabbrüche mehr vorgenommen. Die Farbe wurde inzwischen beseitigt, die Klinik erstattete Anzeige. Nach Angaben der Polizei liegt der Schaden bei bis zu 1.000 Euro.

Bemerkenswert ist die Wortwahl der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung. Die Tagesschau schreibt, Unbekannte hätten ihren Protest „ausgedrückt“. Eine Klinik mit Farbe zu beschmieren und eine Mutter-Kind-Einrichtung anzugreifen, ist jedoch keine harmlose Meinungsäußerung. Es ist Sachbeschädigung mit einer unmissverständlichen politischen Botschaft.

Der Lebensrechtler Bernd Müller spricht auf X von einem Angriff linksextremistischer Abtreibungsaktivisten. Eine Täterschaft ist bislang nicht öffentlich nachgewiesen. Müller verweist zugleich auf die aggressive Mobilisierung gegen die Märsche für das Leben in Berlin und Köln. Gruppen rufen zur Anreise auf und werben mit Parolen, Lebensrechtler „in die Hölle zu jagen“.

Der Farbanschlag fällt in eine aufgeheizte Debatte, in der katholische Einrichtungen unter Druck gesetzt werden, Abtreibungen als gewöhnliche medizinische Leistung anzubieten. F-News berichtete bereits über Forderungen nach Abtreibungen in katholischen Krankenhäusern. Wer sich aus religiösen oder ethischen Gründen weigert, soll offenbar nicht nur politisch kritisiert, sondern öffentlich an den Pranger gestellt werden.

Der Satz „Selbstbestimmung ist unser Recht“ wird zur Farblache auf einer Klinikfassade. Wer auf diese Weise das Eigentum anderer beschädigt und eine Mutter-Kind-Klinik einschüchtert, verteidigt keine Freiheit. Er zeigt, wie schnell das Gerede von Toleranz endet, sobald eine katholische Einrichtung dem politischen Anspruch auf Abtreibung widerspricht.

Ein Kommentar zu „Abtreibung: Farbanschlag auf katholische Klinik als „Protest“ verharmlost“

  1. Avatar von Fisial
    Fisial

    Christlich oder nicht christlich — die Einrichtung wurde attackiert und es gab Sachbeschädigung mit einer Drohbotschaft – typisch linke Hetze — es kommt bestimmt eine Demo der Omas gegen rechts — wo waren die Leute in den Jahren der Coronalockdowns? Selbstbestimmung damals war gar nicht möglich — nur Heuchler

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