Bolsonaro-Sohn Flávio setzt sich nach Wahlniederlage in die USA ab

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Der brasilianische Senator Flávio Bolsonaro, Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro, hat sich nach seiner Niederlage in der Präsidentschaftsstichwahl in die USA abgesetzt. Die Stichwahl gegen den wiedergewählten Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva fand am 25. Oktober 2026 statt.

Am 27. Oktober überquerte Flávio mit seiner Frau und den Töchtern die Grenze nach Argentinien. Von Puerto Iguazú flogen sie mit einem Privatjet über Ecuador nach Miami. Am 28. Oktober landeten sie auf dem Flughafen Opa-Locka, wie unter anderem die BBC und die staatliche Agência Brasil berichteten.

Brasiliens Oberstes Gericht hatte unmittelbar nach dem Wahlergebnis die Herausgabe seiner Pässe angeordnet. Die Dokumente wurden später annulliert. Die USA erteilten der Familie dennoch eine Einreiseerlaubnis. US-Präsident Donald Trump sagte, man habe ihm die Einreise gestattet.

Flávio Bolsonaro sagte danach: »Ich bin nicht aus Brasilien geflohen; ich bin um Brasiliens willen gegangen.« Sein Bruder Eduardo lebt bereits seit 2025 in den USA. Offen ist, wie lange Flávio bleiben will und ob Brasilien eine Auslieferung anstrebt. Sein Senatsmandat endet am 31. Januar.

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