Das gibt’s nur in Berlin: „Fachkommissariat für täterorientierte Interventions- und Ermittlungsarbeit zur Verhinderung krimineller Karrieren von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden“

Lesen Sie einfach die Polizeimeldung Nr. 1286 und dann wissen Sie, warum Kriminelle weder Polizei noch Justiz ernst nehmen und nichts von ihnen zu befürchten haben.

Storno in Handfesseln – Räuberisch erpresste Fahrt endet mit vier Festnahmen

Gestern Abend wurde ein Essensauslieferer in Neukölln von einer fünfköpfigen Personengruppe überfallen. Gegen 19:50 Uhr sei der 26-Jährige nach seinem Feierabend mit einem Fahrrad auf der Saalestraße in Richtung Niemetzstraße unterwegs gewesen. An der Kreuzung zur Unstrutstraße sollen ihm dann fünf Jugendliche und Heranwachsende den Weg versperrt und ihn gefragt haben, ob er Drogen oder Essen mit sich führe. Nachdem er sich als Essensauslieferer zu erkennen gegeben habe, sei ihm ein Faltmesser vor den Hals gehalten worden. Dem Vernehmen nach tasteten ihn die Tatverdächtigen anschließend ab, nahmen sein Handy und orderten über sein Nutzerprofil einen Fahrdienst. Nach dessen Ankunft sollen vier von ihnen in das vorgefahrene Fahrzeug eingestiegen sein und dem 26-Jährigen sein Handy zurückgegeben haben. Alarmierte Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 54 konnten den Wagen des Fahrdienstleisters noch an der Kreuzung anhalten und das Quartett – bestehend aus je einem 16-, 17-, 18- und 19-Jährigen – festnehmen. Derjenige, der mutmaßlich ein Messer mit sich geführt haben soll, konnte nicht mehr angetroffen werden. Die gebuchte Fahrt wurde storniert. Bei dem 17-Jährigen fanden die Kräfte ein 400 Milliliter fassendes Reizstoffsprühgerät und beschlagnahmten es. Während drei Tatverdächtige am Ort entlassen wurden, kam der 18-Jährige in einen Polizeigewahrsam. Dort musste er sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen, bevor er ebenfalls auf freien Fuß kam. Ein Fachkommissariat für täterorientierte Interventions- und Ermittlungsarbeit zur Verhinderung krimineller Karrieren von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden übernahm die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen räuberischen Erpressung mit Waffen.

Es ist leider keine Satire, sondern traurige Realität, geschaffen von durchgeknallten Ideologen. Google weiß auch schon Bescheid:

Das Fachkommissariat für täterorientierte Interventions- und Ermittlungsarbeit zur Verhinderung krimineller Karrieren von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden ist eine spezialisierte Organisationseinheit der Kriminalpolizei (unter anderem der Polizei Berlin). Es widmet sich gezielt der Bekämpfung und Prävention von Jugendkriminalität. 

Kernaufgaben und Zielsetzung

  • Täterorientierter Ansatz: Im Fokus stehen junge Tatverdächtige (Kinder unter 14 Jahren, Jugendliche von 14 bis unter 18 Jahren sowie Heranwachsende von 18 bis unter 21 Jahren). Besonders solche, bei denen das Risiko besteht, dass sie eine dauerhafte kriminelle Karriere einschlagen (Mehrfach- und Intensivtäter). 
  • Intervention vor Repression: Das Ziel ist es, delinquente Verhaltensweisen frühzeitig im Keim zu ersticken. Neben der klassischen Strafverfolgung (Ermittlungsarbeit) geht es vor allem um präventive und pädagogische Maßnahmen, um die Betroffenen zurück auf den rechten Weg zu führen. 
  • Ganzheitliche Ermittlungen: Das Kommissariat übernimmt die Sachbearbeitung bei schwerwiegenden Delikten junger Täter, wie zum Beispiel gemeinschaftlicher räuberischer Erpressung, Gewaltdelikten oder Diebstahlserprobungen in Bandenstrukturen. 

Der aufmerksame Leser hat die Absurdität dieser Behörde sicher schon erkannt, denn diese Jugendlichen sind längst kriminell geworden, wenn sie „auffällig“ werden, da lässt sich nichts mehr verhindern. Gute Nacht, Deutschland!

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