Hamburg: Afghane würgt 58-Jährige bewusstlos – Schnelldiagnose: Psychisch krank!

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Ein 21-jähriger Afghane soll in Hamburg-Harburg eine 58-jährige Frau verfolgt, geschlagen, getreten und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Die Mordkommission ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Besonders schwer wiegt der Ablauf unmittelbar vor dem Angriff: Kurz zuvor hatte der Mann im selben Mehrfamilienhaus randaliert und damit bereits einen Polizeieinsatz ausgelöst. Er zeigte sich gegenüber den Beamten auffällig. Eine Eigen- oder Fremdgefährdung sahen die Einsatzkräfte damals jedoch nicht. Der 21-Jährige blieb in seiner Wohnung.

Wenig später wurde die 58-Jährige auf dem Weg zur Arbeit angegriffen. Sie kam erst wieder zu sich, als der Täter geflüchtet war, und ging verletzt zur Polizei. Passanten meldeten anschließend einen Mann in Tatortnähe, der sich laut Polizei „offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand“ befand. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam und brachte ihn zunächst in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses.

Der 21-Jährige soll dem Untersuchungsgefängnis zugeführt werden. Ein Haftrichter entscheidet über den Erlass eines Unterbringungsbefehls. Jetzt muss geklärt werden, weshalb die Polizei nach dem ersten Einsatz keine Gefahr sah und nun nachdem sich der Irrtum als fast tödlich für das Opfer erwies auf Schnelldiagnose „psychisch krank“ umschaltet. Damit wird nämlich der Fall aus den Augen der Öffentlichkeit entfernt. Gerichtstermine finden unter Ausschluss statt und bei festgestellter Schuldunfähigkeit landet der Täter im Maßregelvollzug. Willige Gutachter gibt es zuhauf.

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