„Windkraftanlagen verursachen messbare lokale Klimaeffekte – und trotzdem wird dieses Problem von EU-Kommission, Einheitspartei und Mainstream-Medien konsequent ausgeblendet. Gerade angesichts des heißen Sommers und zunehmender Trockenperioden ist es höchste Zeit, die Auswirkungen des massiven Windkraftausbaus auf Temperaturen, Böden und Dürren ehrlich zu untersuchen“, erklärte Hauser in einer Presseaussendung vom 21. September 2026.
Hauser verweist insbesondere auf eine Studie der Harvard-Forscher Lee M. Miller und David W. Keith: „Die Wissenschaftler errechneten in einem großflächigen Ausbauszenario eine durchschnittliche Erwärmung der kontinentalen USA um 0,24 Grad Celsius. Nachts waren die Effekte besonders stark, lokal wurden Erwärmungen von bis zu 1,5 Grad Celsius simuliert. Ursache ist unter anderem die Durchmischung der atmosphärischen Grenzschicht durch die Windkraftanlagen.“
„Besonders brisant ist die Schlussfolgerung der Harvard-Forscher: Im untersuchten Szenario kann die direkte Erwärmungswirkung der Windkraft während des ersten Jahrhunderts größer sein als die durch reduzierte Emissionen vermiedene Erwärmung. Windkraft kann also zwar CO₂-Emissionen bescheiden reduzieren, gleichzeitig aber unmittelbare lokale Klimaeffekte verursachen. Diese dürfen beim weiteren massiven Ausbau nicht ausgeblendet werden“, betonte Hauser.
„Dass diese Effekte keine reine Modellfrage sind, zeigen auch andere wissenschaftliche Untersuchungen. In einem großen Windpark im Nordosten Chinas wurde insbesondere nachts eine Erhöhung der Landoberflächentemperatur um 1,73 Grad Celsius festgestellt. Eine Untersuchung eines Windparks mit 985 Windkraftanlagen in der Inneren Mongolei stellte zudem eine Abnahme der Bodenfeuchte um bis zu 4,4 Prozent fest. Windparks können damit lokal sowohl die Temperatur als auch die Bodenfeuchte beeinflussen“, so Hauser.
„Die Einheitspartei aus Volkspartei, Sozialisten, Grünen und Liberalen treibt den Green Deal und den massiven Ausbau der Windkraft voran. Gleichzeitig wird kaum darüber gesprochen, welche Auswirkungen riesige Windparks auf Temperaturen, Böden und regionale Wetter- und Klimaverhältnisse haben. Unangenehme wissenschaftliche Erkenntnisse werden offenbar lieber ignoriert oder kleingeredet“, kritisierte Hauser und kündigte eine entsprechende parlamentarische Anfrage an.
„Die EU-Kommission muss endlich mit offenen Karten spielen. Wenn sie den weiteren massiven Ausbau der Windkraft vorantreibt, muss sie auch offenlegen, welche Auswirkungen dieser Ausbau auf unser lokales Klima, unsere Böden, die Landwirtschaft und zukünftige Dürreperioden haben kann“, so Hauser.







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