Herbert Kickl abseits des Rednerpults: In der finalen Ausgabe von „AUSTRIA FIRST – Mein Daheim“ begleitet Marlies Gasser den FPÖ-Bundesparteiobmann auf den Mirnock in den Kärntner Nockbergen. Die Wanderung führt an einen Ort, der Kickls Kindheit und Jugend geprägt hat. Persönliche Erinnerungen treffen dort auf klare politische Ansagen.
Kickl spricht über die Worte seiner Großmutter, seine Verbundenheit mit Kärnten und die Natur als Rückzugsort. Auch seine Leidenschaft für extreme Triathlon-Wettkämpfe ist Thema. Das lange Gespräch zeigt damit eine Seite des FPÖ-Chefs, die im täglichen politischen Schlagabtausch meist hinter seinen Reden und Auseinandersetzungen verschwindet.
Unpolitisch bleibt die Wanderung dennoch nicht. Kickl blickt auf die historische Wahlnacht zurück und erklärt, weshalb es trotz des Wahlerfolgs nicht zu einer Koalition mit der ÖVP kam. Seine Absage stellt er als Konsequenz daraus dar, die eigenen politischen Ziele nicht für Regierungsämter preiszugeben.
Im Mittelpunkt steht erneut seine Vorstellung eines „Volkskanzlers“, der die Interessen der österreichischen Bevölkerung an die erste Stelle setzen soll. Kickl äußert sich außerdem zu Remigration, zum linken Zeitgeist an den Universitäten und zum Vertrauensverlust gegenüber der Politik. Damit schlägt das Gespräch den Bogen vom persönlichen Rückblick zur Frage, welchen Kurs Österreich künftig einschlagen soll.
Die Auseinandersetzung um mögliche Regierungsbeteiligungen begleitet die FPÖ seit ihrem Wahlsieg. Auch beim jüngsten Treffen mit Vertretern der AfD standen Koalitionserfahrungen, Remigration und das Verhältnis zur EU auf der Tagesordnung. Gleichzeitig führt die Partei ihren Konflikt mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk fort und legte zuletzt offen, wie sie den Fragenkatalog des ORF zur FPÖ und AfD bewertet.
Auf dem Mirnock verbindet Kickl beides: den privaten Blick auf Herkunft, Familie und Ausdauer sowie den politischen Anspruch, Österreich grundlegend zu verändern. Das vollständige Gespräch dauert rund 93 Minuten.








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