Die Magdalenenflut von 1342 gilt als eines der schwersten Hochwasserereignisse des europäischen Mittelalters. Die Klimaschau stellt eine 2026 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte Studie von Andrea Kiss und Kollegen vor. Demnach blieb es nicht bei einer einzelnen Flut: Zwischen Ende 1341 und 1343 wurden in Europa insgesamt 16 größere Hochwasser registriert.
Vier dieser Ereignisse erreichten laut der Sendung geschätzte Wiederkehrintervalle von 500 bis 1.000 Jahren. Die Studie sieht eine Abfolge von Vulkanausbrüchen und einen Rückgang des arktischen Meereises als mögliche Ursachen. Die Fluten traten dabei nicht alle am selben Ort oder gleichzeitig auf.
Die Klimaschau zieht den historischen Vergleich zur Ahrtalflut 2021. Sie verweist darauf, dass schwere Hochwasser lange vor der Industrialisierung auftraten, und kritisiert, wenn Politiker die jüngste Katastrophe pauschal mit dem menschengemachten Klimawandel erklären. Die Sendung fordert, historische Extremereignisse stärker in die Planung des Hochwasserschutzes einzubeziehen.








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