Messerangriff: Polizei lässt Tatverdächtigen auf freien Fuß – die Begründung ist unfassbar!

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Die Polizei fahndet in Uetze öffentlich nach einem 44-jährigen Messerangreifer, aber erst, seit „Hinweise auf eine von ihm geäußerte Tötungsabsicht bekannt wurden“. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung der Polizeidirektion Hannover und der Staatsanwaltschaft Hildesheim hervor. Hätte er dazu nichts gesagt, wäre der Angriff mit dem Messer wohl nur als „Meinungsverschiedenheit“ durchgegangen und wäre vielleicht gar nicht veröffentlicht worden. Vollkommen irre: Den Mann hatten Opfer und Nachbar schon der Polizei übergeben, danach kam er wieder frei.

In der Meldung heisst es wörtlich:

Dem 30-Jährigen und der 41-jährigen Frau gelang es, den Angreifer zu entwaffnen. Der Mann aus dem Landkreis Celle wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Gemeinsam mit einem hinzugeeilten Nachbarn hielten die beiden den 44-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Und darauf folgt eine Passage, wie sie nicht besser in einem Monty Python Drehbuch zu finden wäre:

Nach Abschluss der zunächst getroffenen polizeilichen Maßnahmen kam der Tatverdächtige zunächst wieder auf freien Fuß. Erst in den folgenden Tagen erhielt die Polizei Erkenntnisse darüber, dass der 44-Jährige im Zusammenhang mit der Tat eine gezielte Tötungsabsicht geäußert haben soll. Daraufhin stufte die Staatsanwaltschaft Hildesheim den Sachverhalt als versuchtes Tötungsdelikt ein.

Wie bitte? Ein Mann greift mit dem Messer an, wird von Opfern und Zeugen überwältigt und der Polizei übergeben, und läuft danach wieder herum, weil die Tötungsabsicht so nicht erkennbar gewesen sein soll? Unfassbar!

Ein Kommentar zu „Messerangriff: Polizei lässt Tatverdächtigen auf freien Fuß – die Begründung ist unfassbar!“

  1. Avatar von Fisial
    Fisial

    Die Polizei entscheidet das —oder ein Richter? Jedenfalls sind die Bürger hier Freiwild für Kriminelle

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