Eine Oktoberparty im Döbelner Ortsteil Beicha endete in der Nacht zum Sonntag mit neun Verletzten. Nach Augenzeugenberichten soll eine Gruppe nicht deutsch sprechender junger Männer ohne vorherige Provokation auf Besucher losgegangen sein. Sechs Opfer mussten in Krankenhäuser gebracht werden.
Die Polizei wurde gegen ein Uhr zu der Festveranstaltung gerufen. Am Tatort trafen die Beamten acht verletzte Männer und eine verletzte Frau im Alter zwischen 17 und 48 Jahren an. Einige von ihnen waren schwer verletzt. Die Ermittlungen laufen wegen gefährlicher Körperverletzung.
Weitere Beteiligte waren mit einem Auto davongefahren. Einsatzkräfte fanden das beschriebene Fahrzeug später in Döbeln und kontrollierten die Insassen. Ob und in welcher Weise sie an dem Angriff beteiligt waren, wird laut Polizei geprüft. Von Festnahmen ist bislang nichts bekannt.
Betroffene schilderten der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung einen gezielten Überfall. Demnach seien die Angreifer plötzlich auf die Gäste losgegangen. Bierflaschen seien auf dem Boden zerschlagen und die Scherben anschließend als Waffen eingesetzt worden. Ein Mann erlitt schwere Verletzungen im Gesicht. Nach diesen Berichten sprachen die Angreifer kaum Deutsch; Augenzeugen hielten sie für Araber.
Die Freien Sachsen griffen die Berichte auf und schrieben:
„Weshalb der Migranten-Mob, laut Augenzeugen soll es sich um mutmaßliche Araber handeln, die kaum Deutsch gesprochen hätten, auf die Festbesucher losging, ist unklar.“
FREIE SACHSEN auf X
In demselben Beitrag wird kritisiert, dass fünf Tage nach der Tat weder über eine Sonderkommission noch über Festnahmen oder aufenthaltsrechtliche Konsequenzen berichtet worden sei. Wörtlich heißt es weiter: „Nein, es wird einfach zur Normalität übergegangen und gehofft, dass die Wut der Bürger nicht weiter hochkocht.“
Auch der X-Nutzer „Das Nordlicht“ machte den Fall öffentlich und verwies darauf, dass der Angriff außerhalb Sachsens kaum Beachtung finde. Er spricht von einer Gruppe Nichtdeutschsprachiger, die Festbesucher ohne Provokation angegriffen und teilweise schwer verletzt habe. Einwohner forderten Konsequenzen.
Die bisherige offizielle Mitteilung bleibt bei der üblichen Formel, Hintergründe und einzelne Tatbeteiligungen würden noch ermittelt. Die Herkunft der mutmaßlichen Angreifer und die Aussagen der Opfer werden darin nicht genannt. Bestätigt sind neun Verletzte, sechs Einlieferungen ins Krankenhaus, ein geflüchtetes Fahrzeug und Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung.
Ein Dorffest mit 128 Einwohnern im Ort endet nach Augenzeugenberichten durch einen von außen kommenden Migranten-Mob im Großeinsatz. Tage später sind keine Festnahmen bekannt. Gerade deshalb darf der Angriff nicht als gewöhnliche Festzeltprügelei abgeheftet werden.
Quelle zu den bestätigten Einsatzdaten: Polizeimeldung bei DieSachsen.de







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