Der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier meldet sich in seiner aktuellen Wochenschau aus Berlin. Die deutsche Hauptstadt dient ihm als Beispiel für politisches Versagen: ein jahrelang verspäteter Flughafen, explodierte Kosten, aggressive Demonstrationen und ein Stadtbild, das nach seiner Einschätzung zunehmend von linken und islamistischen Gruppen geprägt wird.
Beim Flughafen BER erinnert Heinzlmaier an die geplante Eröffnung im Jahr 2011. Tatsächlich begann der Betrieb erst 2020. Aus ursprünglich veranschlagten 2,5 Milliarden Euro seien am Ende 7,3 Milliarden geworden. Ein Unternehmer, der so wirtschafte, müsse mit Konsequenzen rechnen. Die politisch Verantwortlichen dagegen nicht.
Danach richtet er den Blick auf die Krise westlicher Großstädte. Berlin, London und New York beschreibt er als Orte, an denen sich linke Politik und islamistische Milieus gegenseitig verstärkten. Seine Kritik gilt auch Medien, die nach islamistischen Anschlägen vor allem über mögliche Reaktionen gegen Muslime sprächen, während die Opfer in den Hintergrund rückten.
Friedrich Merz sieht Heinzlmaier nach den jüngsten Wahlergebnissen unter massivem Druck. Er verweist auf die Verluste der CDU und die Gewinne der AfD in Sachsen-Anhalt. Merz habe mit seinen Angriffen auf die AfD deren Erzählung von einer geschlossenen Front der etablierten Parteien selbst bestätigt.
Ein weiterer Teil der Sendung behandelt linke Gewalt und Angriffe auf die Energieversorgung. Heinzlmaier wirft Politik und Justiz vor, rechtsextreme Strukturen konsequent zu verfolgen, linke Netzwerke dagegen kleinzureden. Den festgenommenen Daniel V. hält er für einen kleinen Fisch, während die Hintermänner des militanten Ökologismus unangetastet blieben. F-NEWS berichtete über die Festnahme des mutmaßlichen Stromsaboteurs Daniel V.
Zum Schluss nimmt Heinzlmaier die ÖVP ins Visier. Seine These: Sobald der Partei das Wasser bis zum Hals stehe, übernehme sie Forderungen der FPÖ und lasse sie nach der Wahl wieder fallen. Das gelte für den politischen Islam ebenso wie für den ORF. Erst habe die ÖVP die Haushaltsabgabe eingeführt, nun gebe sie sich plötzlich als Gegnerin der Zwangsgebühr. F-NEWS dokumentierte zuletzt, wie die FPÖ einen Fragenkatalog des ORF öffentlich zerlegte.
Heinzlmaier fordert keine Finanzierung des ORF direkt aus dem Staatshaushalt. Sein Vorschlag ist die schrittweise Privatisierung: Über vier bis fünf Jahre sollen die öffentlichen Mittel jedes Jahr um 20 Prozent sinken. Gleichzeitig müsse der Sender Personal abbauen und sich am Ende weitgehend selbst finanzieren.








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