Unfassbar: Satanische Abtreibungsklinik lockt mit Ritual-Rabatt

The Satanic Temple betreibt unter dem Namen TST Health Telemedizin-Abtreibungen und knüpft sie offen an ein satanisches Ritual. Darüber berichtete LifeNews schon vor zwei Jahren unter Berufung auf Operation Rescue. Wer die Abtreibungspillen zum niedrigen Apothekenpreis erhalten will, muss Interesse am Ritual bekunden. Die Medikamente kosten rund 90 Dollar. Die ärztliche und religiöse Begleitung stellt TST als kostenlos dar.

Im Februar 2023 startete in New Mexico die erste Einrichtung unter dem Namen „Samuel Alito’s Mom’s Satanic Abortion Clinic“. Im Oktober 2024 folgte in Virginia die „Right to Your Life Satanic Abortion Clinic“. Beides sind keine klassischen Praxen, sondern virtuelle Anlaufstellen für Abtreibung per Pille. Stand 2026 bietet TST Health die Dienste für New Mexico, Virginia und Maine an und wirbt weiter um Expansion.

Auf der eigenen Seite nennt TST Health als Zugangsvoraussetzung ausdrücklich das Interesse am Abtreibungsritual oder die Mitgliedschaft in The Satanic Temple. Operation Rescue fasst die Rabatt-Logik so: Wer dem Ritual zustimmt, vermeidet Zusatzkosten jenseits der rund 90 Dollar für das Rezept. Die Organisation selbst bestätigte bei der Virginia-Eröffnung mehr als 100 Abtreibungen in New Mexico und einen durchschnittlichen Medikamentenpreis von 91 Dollar.

Das Ritual ist Teil der Abtreibung. Vor dem Einnehmen der Pille sollen die Frauen laut den von Operation Rescue wiedergegebenen Formeln sprechen: „Der eigene Körper ist unverletzlich und allein dem eigenen Willen unterworfen.“ Nach der Abtreibung folgt: „Durch meinen Körper, mein Blut. Durch meinen Willen ist es vollbracht.“ Cosmopolitan hatte den Ablauf 2023 ausführlich beworben und Schritt für Schritt bebildert.

Operation-Rescue-Präsident Troy Newman nennt das, was hier geschieht, beim Namen: Frauen, die diesem Ritual zustimmen, verkaufen ihre Seele dem Teufel – und das im Namen körperlicher Autonomie. Abtreibung sei von jeher ein geistlicher Kampf. Die Formel vom eigenen Körper und Blut sei eine Verkehrung der Worte Christi.

Denselben Geist der Verachtung ungeborenen Lebens dokumentierte die Polizei schon Jahre zuvor in Kansas – ohne jedes satanische Branding. Detective William Howard schilderte im März 2005 vor dem Repräsentantenhaus die Zustände in der „Affordable Medicine Clinic“ des Abtreibers Krishna Rajanna in Kansas City: Dreck, Kakerlaken, getrocknetes Blut im Eingriffsraum, Fötenreste in Styroporbechern neben Tiefkühlgerichten. Mitarbeiterinnen berichteten ihm, Rajanna habe abgetriebene Föten in der Mikrowelle erhitzt und in sein Essen gerührt. Howards Aussage liegt als schriftliche Zeugenaussage vor. Die Kansas State Board of Healing Arts entzog Rajanna die Approbation am 14. Juni 2005 wegen fortgesetzter Hygieneverstöße. So sieht das Geschäft aus, wenn niemand hinsieht: Profit, Gleichgültigkeit, Leichen im Kühlschrank.

Abtreibung wird als Frauenbefreiung verkauft. Das ist die öffentliche Maske. Dahinter stehen Geld und Macht. Kliniken, Stiftungen, Parteien und Konzerne verdienen an jeder getöteten Schwangerschaft – oder sichern sich damit ideologische Kontrolle. Der Fall Rajanna zeigt die hässliche Seite dieses Marktes. Der Fall The Satanic Temple zeigt die geistliche. Hier reicht es der Industrie nicht, das Kind zu töten. Die Mutter soll das Töten noch als Ritual bekennen, den eigenen Willen über das Leben eines anderen Menschen stellen und dafür den Preisnachlass bekommen.

Für die Redaktion sind das keine Symbolposen. Hinter Abtreibung stehen selten die hehren Phrasen der „Women’s Liberation“. Es geht um Umsatz und Herrschaft über Leben und Tod. Bei den Satanisten sind darüber hinaus ganz andere Mächte am Werk. Sie trachten danach, möglichst viele Seelen zu bekommen – und sie sagen es mit ihren Formeln selbst. F-NEWS hat die politische Front schon bei den Demokraten-Plänen bis zur Geburt und bei den verschleppten CDC-Zahlen beschrieben. TST macht sichtbar, was die Industrie sonst hinter Empathie-Sprache verbirgt.

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