Der neue Film „Die Liste des PEI“ der Frankfurter Freigeister stellt eine Frage, die Politik und Behörden bis heute nicht überzeugend beantwortet haben: Was folgt aus den vielen Meldungen schwerer gesundheitlicher Schäden und Todesfälle nach den Corona-Impfungen? Die acht Minuten lange Produktion verbindet die Meldedaten des Paul-Ehrlich-Instituts mit den deutschen Sterbefallzahlen und rechnet scharf mit der Impfkampagne ab.
Die Filmemacher betrachten die Sterbefälle der vergangenen 15 Jahre. Aus den Jahren vor Beginn der Impfkampagne bilden sie einen Trendkorridor. Das Jahr 2020 lassen sie bei dieser Berechnung außen vor, weil Lockdowns, verschobene Behandlungen, Isolation in Pflegeheimen und andere Eingriffe die Sterblichkeit zusätzlich beeinflusst hätten. Ab 2021 liegen die tatsächlichen Werte in ihrer Darstellung über dem erwarteten Bereich. Mit sinkender Impfbereitschaft gehe auch die Übersterblichkeit wieder zurück.
Daraus ziehen die Frankfurter Freigeister einen weitreichenden Schluss. Sie führen die auffälligen Sterbezahlen auf die mRNA-Impfstoffe zurück und sprechen von mehreren Zehntausend Todesfällen pro Jahr. Eine solche Gegenüberstellung zeigt zunächst eine zeitliche Auffälligkeit. Sie beweist allein noch nicht, wodurch jeder einzelne Todesfall verursacht wurde. Genau deshalb wären vollständige, personengenaue und unabhängige Auswertungen nötig gewesen. Stattdessen blieb die Öffentlichkeit über Jahre auf Statistiken, Verdachtsmeldungen und gegenseitige Beschwichtigungen angewiesen.
Der amtliche Befund ist bereits schwer genug. Im Pharmakovigilanzbericht des Paul-Ehrlich-Instituts werden für den Zeitraum vom 27. Dezember 2020 bis zum 31. Dezember 2024 insgesamt 3.717 Verdachtsmeldungen mit tödlichem Ausgang aufgeführt. Das PEI weist zugleich darauf hin, dass eine Meldung keinen ursächlichen Zusammenhang beweist. Aus der Zahl der Meldungen allein lässt sich also nicht ableiten, wie viele Menschen an einer Impffolge gestorben sind.
Dieser Hinweis darf aber nicht als Schlussstrich missbraucht werden. Die entscheidenden Fragen lauten: Wie viele Fälle wurden vollständig untersucht? Wie viele Zusammenhänge wurden bestätigt, ausgeschlossen oder blieben ungeklärt? Welche Rohdaten wurden mit Sterberegistern, Krankenkassendaten und Impfzeitpunkten abgeglichen? Solange Behörden hier keine verständliche Gesamtbilanz liefern, bleibt die Formel vom bloßen Verdachtsfall eine bequeme Flucht aus der Verantwortung.
F-NEWS berichtete bereits über die auffällige Zunahme von Todesfallmeldungen nach Corona-Impfungen. Erst vor wenigen Tagen schilderte der frühere BKK-Chef Andreas Schöfbeck, wie seine Warnung vor Millionen ärztlich behandelten Verdachtsfällen abgewiesen wurde. Die wiederkehrende Reaktion ist bekannt: Wer auf Datenlücken hinweist, soll erst einen vollständigen Kausalbeweis liefern. Die Behörden, die über die dafür nötigen Daten und Befugnisse verfügen, erklären derweil, einzelne Meldungen seien kein Beweis.
Der Film greift außerdem mögliche DNA-Verunreinigungen, Unterschiede zwischen den Herstellungsverfahren der Zulassungsstudien und der Massenproduktion, die geheim gehaltenen Impfstoffverträge der EU sowie die Herkunft von SARS-CoV-2 auf. Auch die Debatte über eine allgemeine Impfpflicht wird scharf verurteilt. An einem Punkt ist eine Korrektur nötig: Am 7. April 2022 stimmte nicht eine Zweidrittelmehrheit für eine allgemeine Impfpflicht. Der zusammengeführte Gesetzentwurf erhielt 296 Ja-Stimmen und scheiterte an 378 Nein-Stimmen. Der politische Druck, die Ausgrenzung Ungeimpfter und die bereits geltende einrichtungsbezogene Impfpflicht werden dadurch nicht ungeschehen.
„Die Liste des PEI“ ist keine abschließende wissenschaftliche Kausalitätsanalyse. Der Film ist eine Anklage gegen Behörden und Politik, die bis heute keine allgemein verständliche und überprüfbare Bilanz der Impfkampagne vorgelegt haben. Nach einem staatlich beförderten Massenversuch mit neuartigen Impfstoffen reicht es nicht, Verdachtsmeldungen zu sammeln und anschließend ihre Beweiskraft kleinzureden. Wer Millionen Menschen zur Impfung drängte, schuldet ihnen eine lückenlose Aufarbeitung. Das Video ist hier vollständig zu sehen.







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