FPÖ fordert Remigration der Döblinger Jugendbande

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Nach einer Serie von Raub- und Gewaltdelikten in Wien-Döbling fordert die FPÖ die konsequente Ausweisung ausländischer Mitglieder der ausgeforschten Jugendbande. „Wer mit Gewaltdelikten auffällt, muss nach seiner Strafe unser Land verlassen. Remigration ist hier das Gebot der Stunde“, erklärte der Döblinger FPÖ-Obmann Klemens Resch in einer aktuellen Aussendung.

Die Wiener Polizei hatte nach mehreren Straftaten rund um den Bahnhof Heiligenstadt eine Gruppe von zwölf Jugendlichen ausgeforscht und angezeigt. Nach Angaben des ORF handelt es sich um syrische, afghanische und österreichische Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren. Zuvor waren im Bezirk bereits zahlreiche Überfälle auf Minderjährige bekannt geworden. Opfer sollen bedroht, geschlagen und getreten worden sein, um ihnen Bargeld, Kleidung und andere Wertgegenstände abzunehmen.

Resch richtet seinen Angriff vor allem gegen Innenminister Gerhard Karner. Das Innenministerium hatte zu der zwölfköpfigen Gruppe erklärt, einige Mitglieder hätten Haftstrafen verbüßen müssen. Weil die Behörde in der Vergangenheit formulierte, vermutet der FPÖ-Politiker, dass Betroffene möglicherweise bereits wieder auf freiem Fuß sind. Bestätigt ist diese Schlussfolgerung bislang nicht. Resch verlangt deshalb die Offenlegung, wer tatsächlich in Haft war, wie lange die Haft dauerte und wer inzwischen wieder entlassen wurde.

Der Vorgang ist auch deshalb bemerkenswert, weil das Innenministerium die Existenz einer „Döblinger Jugendbande“ im August 2025 auf eine parlamentarische Anfrage noch bestritten hatte. Inzwischen spricht die Polizei selbst davon, eine Gruppe krimineller Jugendlicher zerschlagen zu haben. Bei einer anschließenden Schwerpunktaktion mit 30 Beamten wurden am Bahnhof Heiligenstadt 102 Personen kontrolliert. Fünf Menschen wurden nach fremdenrechtlichen Bestimmungen festgenommen.

Die FPÖ fordert eine Senkung der Strafmündigkeit auf zwölf Jahre, die Abschiebung straffälliger Nicht-Österreicher nach Verbüßung ihrer Strafe, mehr Polizeipräsenz, einen Wien-Bonus für Polizisten und die nächtliche Wiederöffnung von Polizeidienststellen. Damit verschärft sie eine Debatte, die längst nicht mehr durch Wegsehen verschwinden wird. F-News hatte bereits über den politischen Stillstand in Österreich und die wachsende Jugendkriminalität bestimmter Herkunftsgruppen in Wien berichtet.

Österreichische Staatsbürger können selbstverständlich nicht abgeschoben werden. Bei ausländischen Gewalttätern muss der Staat dagegen alle rechtlich verfügbaren Möglichkeiten zur Aufenthaltsbeendigung nutzen. Wer als Gast Minderjährige beraubt, bedroht oder zusammenschlägt, hat jedes Argument für einen weiteren Aufenthalt verspielt.

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