FPÖ-Europaabgeordneter Hauser fordert EU-Klinik für Impfgeschädigte

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Der FPÖ-Europaabgeordnete Gerald Hauser fordert eine Klinik für Menschen mit möglichen Impfschäden in der EU. Anlass ist eine neue Einrichtung der US-Gesundheitsbehörde NIH in Bethesda. In seiner Pressemitteilung vom 19. Oktober bezeichnet Hauser deren Eröffnung als wichtigen Schritt bei der Aufarbeitung der Corona-Zeit.

Die Klinik nahm am 5. Oktober ihren Betrieb auf. Wie das US-Gesundheitsministerium mitteilt, sollen Ärzte und Forscher dort Menschen untersuchen, die nach einer Impfung gesundheitliche Beschwerden melden. Die Einrichtung verbindet Versorgung mit der Erforschung möglicher Ursachen und Behandlungsansätze. Ob ein konkretes Leiden durch eine Impfung verursacht wurde, soll gerade untersucht werden.

Hauser sieht darin ein Signal an Patienten, die nach seiner Darstellung oft Schwierigkeiten haben, mit ihren Beschwerden ernst genommen zu werden. Er fordert auch für Europa eine Anlaufstelle, die Krankheitsverläufe dokumentiert, Betroffene behandelt und mögliche Zusammenhänge wissenschaftlich prüft. Bei F-NEWS haben wir etwa über den anerkannten Impfschaden von Christiane Gund berichtet. Ihr Fall zeigt, wie lang der Weg zur Anerkennung und Hilfe sein kann.

Die USA kündigten weitere Schritte an: Ärzte sollen nach einem Vorschlag künftig für die Meldung vermuteter Impfnebenwirkungen an VAERS vergütet werden. Das Meldesystem soll leichter bedienbar werden, und entsprechende Angaben sollen in elektronischen Patientenakten erfasst werden. Die Vergütung ist bislang ein Vorschlag, keine bereits geltende Regel.

Hauser will die EU-Kommission fragen, warum sie keine vergleichbare Klinik finanziert und wie sie Erfassung, Erforschung und Behandlung möglicher Impfschäden verbessern will. Zugleich erneuert er seine Kritik an den Verträgen für Corona-Impfstoffe und an der europäischen Sicherheitsüberwachung. Schon kürzlich hatte er die Aussetzung der Impfstoffzulassungen gefordert. Für diese weitergehende Forderung nennt er offene Fragen zu Zulassungsdaten und Nebenwirkungen.

Die US-Behörden schaffen nun einen Ort, an dem Beschwerden medizinisch untersucht werden sollen. Hausers Forderung an Brüssel ist konkret: Eine solche Versorgung und Forschung darf in der EU nicht an Zuständigkeitsgerangel und politischem Desinteresse scheitern.

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